Das Sein bestimmt das Bewußtsein

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Das Sein bestimmt das Bewußtsein

ein gutes Beispiel dafür ist der Roman Small World von Martin Suter

Ich zitiere jetzt aber aus einem anderen Buch, nämlich aus dem: Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Soziologie

„Bewußtsein: Gesamtheit der spezifisch menschlichen psychischen Tätigkeit; die sinnlichen und rationalen Formen der ideelen Wiederspiegelung der objektiven Realität durch das Zentralnervensystem und die mit ihnen zusammenhängenden Emotionen und Willensakte.

Das Bewußtsein ist ein Produkt der Materie und existiert nur im Zusammenhang mit seiner materiellen Grundlage. Es ist jedoch selbst keine Materie, kein materielles Produkt im Sinne einer organischen Absonderung. „Das Psychische, das Bewußtsein usw., ist das höchste Produkt der Materie (d.h. des Physischen), es ist eine Funktion jenes besonders komplizierten Stückes Materie, das als Gehirn des Menschen bezeichnet wird“ (Lenin, 14,226)“

Nun, ich frage mich jetzt natürlich wo und wie meine „Erinnerungen“ an frühere Leben (damals vor 30 Jahren über eine spezielle Bewußtseinsanalyse) zustande kommen, die Einbildungskraft ist ja wie gesagt eine große Kraft, oder gibt es doch, noch unerforschte psycho-physische Strukturen die „Erinnerungen“ über den Tod hinaus abspeichern,  z.Bs. Seele genannt?! In dem Wort Nichts ist ja auch das Wort Ich enthalten… und ein Nichts kann ja auch nicht sterben und demnach also ein ewiges Ich enthalten… ja gell… nicht umsonst wird oder wurde die deutsche Sprache die Sprache der Dichter und Denker genannt…

Aber zurück zum Thema: Das Sein bestimmt das Bewußtsein

Stellt euch nur mal vor dem Dalai Lama, dem Papst und dem Ajatollah würden sämtliche Diener, persönliche Assistenten, Sekretäre, Chauffeure, Köche, Gärtner, Leibwächter also sämtliche Personalkräfte die diesen Herrschaften zuarbeiten, weggenommen werden. Was hätten wir dann? Also,  in erster Linie drei alte Männer und sonst recht wenig… Übrigens, das würde jedem hundsgewöhnlichen Manager auch so gehen…

Wie Krankheiten der verschiedenen Organsysteme und vor allen Krankheiten des Gehirns unser Bewußtsein verändern, dürfte ebenfalls klar sein. Was Drogen mit unserem Bewußtsein anrichten können, dürfte ebenfalls bekannt sein. Vor allem Frauen kennen die Macht der Hormone wo man mit Millionstel Gramm, die Psyche und die Emotionen verändern kann. (In Schweden ist es so, das PMS, das prämenstruelle Syndrom, strafmildernd wirkt 😉 ) Eskimos sind deshalb so kompakt gebaut damit sie die ihre  Körperwärme besser halten können, Eskimos nahmen in der alten Zeit ausschließlich tierische Nahrung und kein Gemüse oder Früchte zu sich. Um sich mit Vitaminen  wie den lebensnotwendigen Vitaminen A, D und C zu versorgen aßen die Eskimos auch die Häute ihrer Beute und die rohe Leber, sie haben sich ihrer Umwelt ihrem Sein angepaßt und dieses Sein bestimmte auch ihr Bewußtsein. Ich glaube bei einem Europäer kommt bei dem Gedanken an die Essgewohnheiten der Eskimos eher keine  angenehmen Gedanken ins Bewußtsein, oder?

Worauf ich hinaus will ist einfach die Tatsache das das Sein das Bewußtsein bestimmt und wenn man das erkannt hat kann man auch daran gehen sein Sein dahingehend zu verändern bzw. zu handhaben das es ein gutes Bewußtsein gibt und darüber hinaus dafür sorgen seine Welt dahingehend zu verändern oder zu handhaben das es ein gutes Umweltbewußtsein gibt. Unangenehm wird es wenn du daran gehindert wirst dein Sein und damit dein Bewußtsein zu ändern bzw. zu handhaben. Es geht mir also nicht so sehr um Krötenwanderwege sondern um soziale Gerechtigkeit

Soziale Gerechtigkeit ist Umweltbewußtsein im Sinne des Wortes!

Die soziale Gerechtigkeit bestimmt das Umweltbewußtsein!

Wer Umweltbewußtsein nur an Windkrafträdern und gesunden Bäumen festmacht und menschliche und soziale Gerechtigkeit (z.Bs. gleicher Lohn für gleiche Arbeit und gute Arbeit = guter Lohn, Mindestlohn, Diplomatie anstelle Krieg, Fairness anstelle Ausbeutung etc.) außen vor lässt, ist irgendwo auf halben Wege stehen geblieben!

„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ Karl Marx



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