Plattensee Ungarn – Reisebericht – ungarischer Wein

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Ungarn ist wirklich ein schönes weites Land, fruchtbar, grün (zumindest Anfang Juni) und der Balatonsee, auf deutsch –  der Plattensee, ist ein besonders schönes Fleckchen Erde…leider war das Wasser jetzt Anfang Juni trotz Hitze noch arschkalt…
Unser Ferienhaus hatte leider einige gravierende Mängel…Ameisen in der Wohnung…im Erdgeschoss und besonders im Zimmer meiner Nichte hat es total muffig gerochen…und die Betten… also die Matrazen waren durchgelegen oder die Betten waren zu klein…
der Pool entpuppte sich als kleiner aufblasbarer Gummipool, voller toter Insekten…
nun ja, wir haben es übers Internet gebucht und die Bilder sahen ganz ansprechend aus…
Nun aber zu den guten Seiten…man merkt das die Ungarn, es gibt ja nur rund 20 Millionen, viel Platz haben, tolle Ferienhauslandschaft, jedes Häuschen irgendwie individualistisch gemauert und verputzt…konnt mich gar nicht sattsehen, sehr günstige
Immobilienpreise…um den Balaton herum viele Sehenswürdigkeiten, kultureller, geologischer und gesundheitlicher Art…Schlösser, Weinkeller, Heilbäder, Vulkankegel… 
beim Wein muss man aufpassen…der billige/preiswerte im Laden gekaufte, schmeckte uns überhaupt nicht, vielleicht gerade noch tauglich zum schorlieren…der bessere fängt so ab 8 Euro aufwärts an, ab der Preisklasse gibts dann aber auch so richtig gute…
Der Weisswein, der mir am besten geschmeckt hat, ist ein "Cserszegi Füszeres" aus dem Hause Georgikon Pinceszete in Keszthely. Diese Rebsorte ist eine Kreuzung zwischen Irsai Oliver und Roter Traminer, ist im Duft angenehm, leicht blumig und fruchtig…ein Wein bei dem ich stundenlang meine Nase ins Glas halten kann, und den man so richtig schlozen kann…von den roten Sorten, die wir probiert haben, hat mir der "Fertörakosi Kekfrankos" (Lemberger) aus dem Hause Raspi (am Neusiedler See) am allerbesten geschmeckt…den sollte man vor dem trinken dekantieren, da im Holzfass ausgebaut, sehr dicht und intensiv im Geschmack…auch einer bei dem man stundenlang die Nase ins Glas heben kann, also für 10 Euro bekommt man so einen Wein in Deutschland nicht…
Zum Essen ist zu sagen daß die ungarische Küche in den Restaurants mittlerweile den Touristen angepasst wurde laut Aussage von meinem Schwager, der schon vor der Wende zigmal am Plattensee Urlaub gemacht hat…Das Essen war von der Geschmacksqualität her allermeistens gut (und preiswert) und hat auch meistens die Zustimmung meines Schwagers gefunden und der war in jungen Jahren Chefkoch in einem Nobelrestaurant in den Berglen bei Winnenden und ist immer noch ein excellenter Hobbykoch…
alles in allem…für Weinliebhaber, Radfahrer, Wanderer und für Erholungssuchende allgemein, ist der Plattensee im Mai und Juni ein interessantes Urlaubsgebiet.
 

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  1. …. `bleibt zu hoffen, daß der Rotwein nicht farbecht war…. Rote Nasen tragen doch sonst nur Clowns! 😉
     
    Liebe Grüße&Licht!

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